Universitätsklinik Bonn sucht Patientinnen mit Gebärmuttermyomen, zur schonenden, nicht-invasiven Behandlung mit Ultraschall

Ärzte aus der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie führen derzeit in Kooperation mit der Universitätsfrauenklinik eine Studie durch, die die innovative und moderne Behandlungsmethode mit hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall (HIFU) von Gebärmuttermyomen im Detail untersucht. Dafür werden Patientinnen gesucht, die Gebärmuttermyome und dadurch verursachte Beschwerden haben und bisher vom Frauenarzt mit dem Medikament Esmya® (Ulipristalacetat) behandelt wurden.
Auch wenn die Ultraschall- Behandlung ein anerkanntes, nicht-invasives und wirksames Verfahren für Gebärmuttermyome mit insgesamt sehr wenigen Risiken/Nebenwirkungen darstellt, sind bisher keine standardisierten Daten vorhanden.
Sollten Sie Interesse an einer Ultraschall-Behandlung zur Linderung Ihrer Beschwerden durch die Gebärmuttermyome (typischerweise Blutungsbeschwerden, verstärkte/verlängerte Periodenblutung, Harndrang usw.) haben, können Sie sich gerne für weitere Informationen an uns wenden.
kontakt-hifu@ukbonn.de oder 0228-287-16464

DEGUM Pressekonferenz: Neue Hoffnung im Kampf gegen Tumoren – dank hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall (HIFU)

Bericht zur DEGUM-Pressekonferenz am 5. Dezember in
Berlin auf https://www.degum.de/en/aktuelles/presse-medien/pressekonferenzen/2018.html

Ob in der Gynäkologie, der Inneren Medizin oder der Orthopädie
– das Ultraschallverfahren wird in erster Linie zu diagnostischen
Zwecken eingesetzt. Doch bei einigen Tumorerkrankungen wird
es mittlerweile auch für therapeutische Zwecke angewendet. So
können bösartige, inoperable Bauchspeicheldrüen- und
Leberkarzinome beispielsweise mit dem hoch-intensiven
fokussiertem Ultraschall (HIFU) effektiv behandelt werden.
Patienten müssen sich dafü keiner Operation unterziehen und
erleiden kaum Schmerzen. Wie funktioniert der HIFU und auf
welche Weise verringert er das Tumorvolumen? Bei welchen
Erkrankungen wird er eingesetzt? Antworten auf diese und
weitere Fragen gaben Experten der Deutschen Gesellschaft für
Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) am 5. Dezember auf
einer Pressekonferenz in Berlin.