Universitätsklinik Bonn sucht Patientinnen mit Gebärmuttermyomen, zur schonenden, nicht-invasiven Behandlung mit Ultraschall

Ärzte aus der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie führen derzeit in Kooperation mit der Universitätsfrauenklinik eine Studie durch, die die innovative und moderne Behandlungsmethode mit hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall (HIFU) von Gebärmuttermyomen im Detail untersucht. Dafür werden Patientinnen gesucht, die Gebärmuttermyome und dadurch verursachte Beschwerden haben und bisher vom Frauenarzt mit dem Medikament Esmya® (Ulipristalacetat) behandelt wurden.
Auch wenn die Ultraschall- Behandlung ein anerkanntes, nicht-invasives und wirksames Verfahren für Gebärmuttermyome mit insgesamt sehr wenigen Risiken/Nebenwirkungen darstellt, sind bisher keine standardisierten Daten vorhanden.
Sollten Sie Interesse an einer Ultraschall-Behandlung zur Linderung Ihrer Beschwerden durch die Gebärmuttermyome (typischerweise Blutungsbeschwerden, verstärkte/verlängerte Periodenblutung, Harndrang usw.) haben, können Sie sich gerne für weitere Informationen an uns wenden.
kontakt-hifu@ukbonn.de oder 0228-287-16464

Neuartiges HIFU-Gerät zur Behandlung von Gebärmuttermyomen

In Ergänzung zu dem seit Jahren von uns betriebenen HIFU-Gerät verfügen wir seit kurzem über ein neuartiges, mobiles Gerät, das speziell für die Behandlung von Gebärmuttermyomen konzipiert wurde.

Mit diesem ist die Behandlung symptomatischer Gebärmuttermyomen – in Abhängigkeit von deren Lage, Größe und Signalcharakteristika in der MRT – auch in Rückenlage möglich. Zudem liegt die Behandlungszeit eines einzelnen Myoms bei unter einer Stunde und ist bei den meisten Patientinnen weitgehend schmerzfrei möglich. Dadurch sollte eine ambulante Therapie noch leichter durchführbar sein als bisher. Sollten sich diese ersten Erfahrungen weiterhin bestätigen, würde dies die HIFU-Behandlung – ohne Stich oder Schneiden, fast schmerzfrei und mit kurzer ambulanter Behandlungsdauer – erst recht an die erste Stelle der therapeutischen Möglichkeiten setzen.

Im Folgenden finden Sie Bildbeispiele unserer ersten drei mit dem Mirabilis Gerät behandelten Patientinnen, selbst die erste Patientin mit einem 13 cm großen Myom mit einer Behandlungszeit von unter einer Stunde.

2nd International HIFU Meeting 2019: Fundamentals and Clinical Practice

Zu dieser von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Veranstaltung kamen mehr als 100 Teilnehmern aus zahlreichen Ländern, so aus Bulgarien, China, Italien, Korea und Spanien. Im Rahmen unserer internationalen HIFU Konferenz „HIFU: Fundamentals and Clinical Practice“ hatten sie Gelegenheit, sich über klinische und wissenschaftliche Erfahrungen mit anderen Experten aus Europa und Asien auszutauschen. Bei der Veranstaltung wurden der derzeitige Stand der Wissenschaft und klinische, insbesondere auch onkologisch orientierte sowie technische Erfahrungen mit dem HIFU als innovatives Tumorablationsverfahren dargestellt. Im Rahmen des breit gefächerten und methodenintegrativen wissenschaftlichen Programms fanden Präsentationen zur HIFU-Therapie verschiedener Tumorerkrankungen statt. In Form von Vorträgen und Diskussionsrunden mit Experten auf dem HIFU-Gebiet wurden unterschiedliche theoretische und methodologische Zugänge sowie entsprechende Systeme mit ihrer Reichweite und ihren Grenzen vorgestellt und hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten diskutiert.

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DEGUM Pressekonferenz: Neue Hoffnung im Kampf gegen Tumoren – dank hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall (HIFU)

Bericht zur DEGUM-Pressekonferenz am 5. Dezember in
Berlin auf https://www.degum.de/en/aktuelles/presse-medien/pressekonferenzen/2018.html

Ob in der Gynäkologie, der Inneren Medizin oder der Orthopädie
– das Ultraschallverfahren wird in erster Linie zu diagnostischen
Zwecken eingesetzt. Doch bei einigen Tumorerkrankungen wird
es mittlerweile auch für therapeutische Zwecke angewendet. So
können bösartige, inoperable Bauchspeicheldrüen- und
Leberkarzinome beispielsweise mit dem hoch-intensiven
fokussiertem Ultraschall (HIFU) effektiv behandelt werden.
Patienten müssen sich dafü keiner Operation unterziehen und
erleiden kaum Schmerzen. Wie funktioniert der HIFU und auf
welche Weise verringert er das Tumorvolumen? Bei welchen
Erkrankungen wird er eingesetzt? Antworten auf diese und
weitere Fragen gaben Experten der Deutschen Gesellschaft für
Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) am 5. Dezember auf
einer Pressekonferenz in Berlin.

Chinesische Delegation besucht HIFU-Zentrum am Universitätsklinikum Bonn (UKB)

Vom 14. bis 17. September besuchte eine hochrangige chinesische Delegation aus Chongquing das HIFU-Zentrum des Universitätsklinikums Bonn (UKB). Hintergrund des Besuchs ist das in China entwickelte hoch-intensiven fokussierten Ultraschallgerät (HIFU), das seit 2014 am UKB als erstes seiner Art im deutschsprachigem Raum eingesetzt wird.

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DEGUM Wissenschaftspreis 2017 und weitere Publikationen

Preisträger Wissenschaftspreis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)

Im Rahmen des Ultraschalldreiländertreffens 2017 in Linz erhielt Dr. rer. nat. Dr. med. Milka Marinova, Bonn den DEGUM-Wissenschaftspreis 2017 für drei Originalarbeiten zum Thema hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU) beim inoperablen Pankreaskarzinom:

  • „High-intensity focused ultrasound (HIFU) for pancreatic carcinoma: evaluation of feasibility, reduction of tumour volume and pain intensity“
  • „Klinischer Einsatz des hochintensiven fokussierten Ultraschalls (HIFU) zur Tumor- und Schmerzreduktion bei fortgeschrittenem Pankreaskarzinom“
  • „Hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU) zur Linderung tumorbedingter Schmerzen bei inoperablem Pankreaskarzinom“.

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Neue Info-Flyer für ärztliche Kolleginnen und Kollegen erstellt

Mittlerweile konnte weiteres Informationsmaterial zum Thema HIFU bei Pankreaskarzinomen, HIFU bei Lebertumoren und HIFU bei Uterusmyomen und Adenomyose erstellt werden:

flyer_hifu_pankreastumoren

flyer_hifu_leberumoren

flyer_hifu_uterusmyome