Ein weiterer kleiner Schritt vorwärts

55ster Patient mit inoperablem Pankreaskarzinom mittels HIFU erfolgreich behandelt.

Heute wurde der 55ste Patient mit einem nicht-operablen Pankreaskarzinom erfolgreich mittels HIFU therapiert.

Die Bilder zeigen je zwei Aufnahmen (axial und koronar) einer kernspintomographischen Untersuchung (MRT) vor und nach HIFU-Therapie. Der Tumor ist durch die Pfeile markiert. Vor Therapie ist der Tumor bis auf einen Anteil in der Mitte gut durchblutet.

 

 

 

 

 

Nach HIFU ist das Karzinom devaskularisiert; im weiteren Verlauf ist eine Beschwerdebesserung und Schrumpfung des Tumors zu erwarten.

Ein Gedanke zu „Ein weiterer kleiner Schritt vorwärts“

  1. Guten Tag Hr. Prof. Strunk,
    seit der Diagnose des Pankreaskarzinoms sind jetzt 11 ½ Monate vergangen – und mein Vater ist immer noch „brauchbar“. Wer hätte das gedacht?

    Das beigefügte Bild entstand zu Christi Himmelfahrt – seit meiner Jugend bin ich an diesem (Vater-)Tag mit ihm in der Heimat unterwegs auf dem Fahrrad durch die vielen Biergärten. Dass es uns dieses Jahr noch einmal vergönnt sein würde, diesen Tag so zu erleben, hat uns sehr glücklich gemacht und verdanken wir auch der HIFU bei Ihnen in Bonn. Das glauben wir beide und möchten an dieser Stelle noch einmal „danke“ sagen.

    Die Diagnose der Bauchfellmetastasen veranlasste uns Ende März zu einem Besuch an der Uniklinik Leipzig, Frau Prof. Gockel, um die Möglichkeit einer PIPAC zu evaluieren. Das Tumorboard hat aufgrund der Größe des Primärtumors abgeraten: Es soll besser die Systemtherapie weitergeführt werden.

    Das erfolgt nun seit Anfang April wieder, wie zuvor Gemcitabin + nab-Paclitaxel.

    Bei einer Familienfeier am Wochenende fragte mein Vater mit gewisser Euphorie, ob man sich nicht mal an die Bonner wenden könnte wegen Wiederholung der HIFU. Ich hätte ihm doch damals erzählt, das könne man theoretisch beliebig oft wiederholen. Und weil es kein Aussetzen mit der Chemo bedingt (auf die Chemo gibt er viel) und keine weitere OP erfordert, würde er das gern noch einmal über sich ergehen lassen, vielleicht kann man den Tumor noch einmal etwas zurückdrängen.

    Ich habe ihm natürlich versprochen, bei Ihnen nachzufragen.

    Auf Ihrer Internetseite ist die Möglichkeit einer Wiederholung erwähnt, vom naturwissenschaftlichen Grundverstand aus besteht sie ja auch. Aber haben Sie das schon einmal gemacht? Würden sie es bei Peritonealkarzinose überhaupt in Erwägung ziehen (nicht zu deren Behandlung, sondern zu der des Primärtumors).

    Bisher scheint die Peritonealkarzinose keine gesonderten Probleme zu machen. Nach meinem Eindruck geht es meinem Vater insgesamt nicht schlechter als im Oktober 2016.

    Wir hoffen jeden Tag, dass es noch eine Weile so bleibt. Er hat immer noch keine Schmerzen.

    Noch einmal nach Bonn zu einer HIFU zu kommen könnten wir uns problemlos vorstellen.

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